Lahn-Dill-Bergland Lahn-Dill-Bergland Lahn-Dill-Bergland

Regionale Wirtschaft


Die Wirtschaft im Lahn-Dill-Bergland

Im Rahmen der Erstellung unseres Regionalen Entwicklungskonzeptes im Jahr 2007 hat sich ein Arbeitskreis Wirtschaft gegründet, der sich sehr intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und neue Ideen entwickelt hat. Neben den bisherigen Themen Landwirtschaft und Tourismus rückt nun das Lahn-Dill-Bergland als nachhaltige Wirtschafts-, Energie- und Kulturregion in den Vordergrund.
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Anbindung an benachbarte Hochschulen und Bildungseinrichtungen

Das Lahn-Dill-Bergland ist umgeben von hochkarätigen Einrichtungen der Forschung und des Wissenstransfers (vor allem die Hochschulen in Marburg, Gießen und Siegen) und profitiert vom dortigen innovativen und kreativen Milieu. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Landschafts- und Umweltqualität zeichnet sich das Lahn-Dill-Bergland vor allem durch seine „weichen" Standortfaktoren aus.











Das Lahn-Dill-Bergland ist im Vergleich zu anderen ländlichen Regionen stark industriell geprägt. Nicht nur bezogen auf die Wertschöpfung liegt das Verarbeitende Gewerbe deutlich über dem hessischen Landesdurchschnitt. Im Lahn-Dill-Bergland arbeiten auch mehr als zwei Drittel aller Beschäftigten in diesem Wirtschaftssektor.
Zahlreiche Industriebetriebe der Region agieren - in speziellen Nischen – weltweit.

Demgegenüber stellt sich das ebenfalls stark ausgeprägte Handwerk mit fast ausschließlich regionalen Absatzmärkten bodenständig dar.

Um die Sicherung und Weiterentwicklung der gewachsenen Industriestruktur und die damit verbundenen erforderlichen Erweiterungs- bzw. Verlagerungsflächen vorzuhalten, müssen Standorte entwickelt werden, die sowohl mit Blick auf die Beeiträchtigung von Natur und Landschaft als auch in Bezug auf die bestehenden Fremdenverkehrs - Schwerpunkte akzeptabel sind. 


Dazu ist eine Kooperation mehrerer benachbarter Kommunen bei der Gewerbeflächenentwicklung in die Wege geleitet worden. Die neuen Standorte werden primär der Bestandspflege heimischer Betriebe dienen und diesen Erweiterungs- oder Verlagerungsflächen bieten, die nach Größe, Zuschnitt, Erschließungsqualität und Fühlungsvorteilen attraktiv sind und eine Abwanderung aus der Region verhindern. Für die Beschäftigten entstehen Arbeitsstätten, die ihnen das Pendeln aus der Region heraus ersparen. Die Städte und Gemeinden können so in die Lage versetzt werden, durch die vorgeschlagene dezentrale Konzentration genehmigungsfähige Gewerbeflächen bereitzustellen und durch eine gemeinsame Finanzierung eine anspruchsvolle Erschließungsqualität zu erreichen.

In Kooperationspartnerschaft haben sich bereits das Interkommunale Gewerbegebiet im Raum Steffenberg/Angelburg und das Interkommunanale Gewerbezentrum im Raum Bad Endbach/Gladenbach/Lohra gebildet. Weitere Bestrebungen zur Bildung eines Gewerbeflächenpools für die gesamte Region sind im Gange.

Neben der räumlichen Entwicklung des Gewerbes werden auch dessen strukturelle Probleme stärkere Beachtung finden. Ansatzpunkte sind im Aufbau von Kooperationsnetzwerken kleiner und mittlerer Unternehmen, insbesondere der Zulieferindustrie, sowie in einer stärkeren Ausrichtung der Produktion auf den regionalen Bedarf zu sehen.

Für das Lahn-Dill-Bergland und darüber hinaus wurde unter Federführung der IHK Dillenburg und Wetzlar eine Regionale Weiterbildungsdatenbank (RWB) im Internet aufgebaut, die allen Weiterbildungsinteressierten als Angebotsübersicht dient. Die Regionale Weiterbildungsdatenbank stellt einen Baustein zur Qualifizierung in der Region dar.

Deshalb meinen wir, man muss das Lahn-Dill-Bergland intensiv-er-leben