Lahn-Dill-Bergland Lahn-Dill-Bergland Lahn-Dill-Bergland

Regionalförderung


Fördergrundlagen

Das EU - Förderprogramm ELER ist als Anschubfinanzierung für eigenständige Regionalentwicklungen konzipiert. Die Förderung erfolgt in anerkannten Förderregionen, die auf der Grundlage eines abgestimmten Konzeptes ihre zukünftige Entwicklung nachhaltig steuern wollen.
Die Region Naturpark Lahn-Dill-Bergland ist eine anerkannte Region, in der ein professionelles Regionalmanagement für Projektberatung und -entwicklung zur Verfügung steht.


Zuständig für die Projektbewilligung im Lahn-Dill-Bergland ist im Landkreis Marburg-Biedenkopf der Fachdienst Regionalentwicklung und im Lahn-Dill-Kreis das Amt für den ländlichen Raum. Sie beraten und prüfen die grundsätzliche Förderfähigkeit des Projektes.
Die abschließende Entscheidung, ob das Vorhaben förderwürdig im Sinne des Regionalen Entwicklungskonzeptes ist, obliegt dem Entscheidungsgremium der Region Lahn-Dill-Bergland.
Für die Entscheidung der Region hat sie sich Projektauswahlkriterien erarbeitet, die sehr eng an die anderen Hessischen Regionalforen angelehnt sind. Unter Downloads können Sie den dafür erstellten Projektbeschreibungs- und -bewertungsbogen  einsehen. Er wird von der Region erstellt und ist Bestandteil des Förderverfahrens. 

Das Entscheidungsgremium der Region tagt regelmäßig, um Projektanfragen zu entscheiden. 
In 2013 sind bisher folgende Termine vorgesehen:

Mittwoch 23. Januar 2013

Projektberatung:
In Dautphetal wird mit einer Existenzgründung eines Beschäftigten
 die Übernahme und damit die Beibehaltung von Arbeitsplätzen in einem Handwerksbetrieb gesichert. Das Projekt wird deshalb als förderwürdig eingestuft.

Mittwoch 20. März 2013

Keine Projektberatung.

Mittwoch 10. April 2013

Projektberatung:
  • Schaffung eines Arbeitsplatzes in Dautphetal
  • Erweiterung eines Campingplatzes in Dillenburg
  • Mehrgenerationen-Spielpark am Hammerweiher (Dietzhölztal)
  • Umbau/Erweiterung einer Wanderhütte am Rothaarsteig (Haiger-Fellerdilln)

Alle beratenen Projekte werden als förderwürdig eingestuft.


Im Jahr 2012 haben wir an den folgenden Terminen Projekte beraten und beschlossen:

Donnerstag 12. Januar    
hier haben wir ein Projekt zur Biomasseerzeugung und ein Projekt zur Kultur- und Landschaftsgeschichte verabschiedet und zur Förderung empfohlen.

Donnerstag 23. Februar 
Gleich 9 Projekte wurden beraten und zur Förderung empfohlen: 
die Zukunftswerkstatt "Ärztliche Versorgung im Lahn-Dill-Bergland", 
der Bau eines Waldspielplatzes im Wildpark Donsbach,
der Bau eines Aussichtsturms in Breidenbach,
der Bau einer Dirtbikestrecke und eines Fitnessweges im Freizeitgelände Dillaue in Ehringshausen,
den Aufbau eines Studienganges Formgebung StudiumPlus in einer Außenstelle Biedenkopf und
vier Anträge zu Existenzgründungen im Raum Steffenberg und Herborn,

Mittwoch 28. März
Der Lahnwanderweg wird durch den Lahntal Tourismusverband aufgewertet. Unser Anteil wurde beschlossen.
In Eschenburg soll in der Schulscheune ein Regionalmuseum entstehen.
Mehrere LDB Schutzhütten sollen an unseren Premiumwanderwegen entstehen.

Donnerstag 10. Mai
Drei Projekte wurden beraten und zur Förderung beschlossen.
An der Grundschule in Lohra wird die alte Heizungsanlage durch eine Holzpelletanlage ersetzt.
An Bahnhöfen im Bereich der Gemeinde Dautphetal sollen interaktive Informationsstellen eingerichtet werden.
Die Region wird ein weiteres Projekt für das Binnenmarketing auf den Weg bringen.

Mittwoch 20. Juni
Die Stadt Biedenkopf wird mit einer Anschubfinanzierung für die Etablierung eines touristischen Großevents am Schloß unterstützt.

Donnerstag 16. August
Es wurden zwei Förderanträge beraten und beschlossen.
Wir werden die Schaffung eines Arbeitsplatzes im Raum Eschenburg unterstützen.
An der Mittelpunktschule in Steffenberg wird die alte Heizungsanlage durch eine Holzpelletanlage ersetzt.

Mittwoch 7. November
Die Existenzgründung im Bereich der Versorgung mit regionalen Produkten wollen wir durch die Förderung der Investitionen einer Ladeneinrichtung ermöglichen.
  

 


Regionalkultur und ländliche Infrastruktur 

  • Regionale Einrichtungen zur Verbesserung der regionalen Versorgung
  • Regionale Einrichtungen zur Förderung der Regionalkultur
  • Regionale Einrichtungen zur Information über Landschafts- und Kulturgeschichte
  • Regionale Einrichtungen zur Verbesserung von Information und Kommunikation
  • Machbarkeitsstudien zur Einschätzung und Bewertung von Projektideen im Vorfeld der o.g. Vorhaben

Kleinstunternehmen

  • Existenzgründungen oder Betriebserweiterungen in der Gründungsphase (innerhalb der ersten 8 Jahre bei Schaffung eines Vollzeitarbeits- oder Ausbildungsplatzes)
  • Aufbau von Teilexistenzen zur Versorgung der örtlichen und regionalen Märkte mit neuen Produkten und Dienstleistungen
  • Regionale Marketingprojekte von Kleinstbetrieben im Verbund
Ausgenommen sind die Bereiche Landwirtschaft, Ernährung und Tourismus
 
Landtourismus
  • Touristische Infrastruktur in den Bereichen prädikatisierte Weitwanderwege, Radfernwege, Bootswandern und Reiten einschließlich der Vermarktung
  • Aufbau landtouristischer Unternehmenskooperationen einschließlich der Vermarktung
  • Touristische Investitionen von landwirtschaftlichen Betriebe
Kooperationen
  • Nationale und transnationale Kooperationsprojekte sollen Ideen verwirklichen, deren Entwicklungsaufwand von einer Region alleine nicht aufgebracht werden kann
  • Regionale Marketingprojekte von Kleinstbetrieben im Verbund
  • Aufbau landtouristischer Unternehmenskooperationen einschließlich der Vermarktung
Kompetenzentwicklung
  •  Projektbezogene Schulungs- und Begleitungsmaßnahmen für Existenz- oder Teilexistenzgründung
  • Kompetenzentwicklung von ehrenamtlich tätigen Akteuren auf der örtlichen und regionalen Ebene durch Schulungen und Informationsveranstaltungen
  • Schulung von leitenden Akteuren der Regionalforen durch fachliche Fortbildung, Coaching, Prozessmanagement und Controlling

Energetische und stoffliche Nutzung von Biorohstoffen

  • Biomasse-Feuerungsanlagen zur zentralen Wärmeversorgung ab 50 kW
  • Nahwärmenetze und Biogasleitungen bei landwirtschaftlichen Biogasanlagen
  • Machbarkeitsstudien zur Erarbeitung von Problemlösungen
  • Schulungs- und Informatiosveranstaltungen 

Zuschüsse

öffentliche Träger

In der Regel 60 % der förderfähigen Nettokosten, maximal € 150.000,- 

Private Träger

In der Regel 30 % der förderfähigen Nettokosten, maximal € 30.000,- 
Alternativ besteht in einigen Bereichen die Möglichkeit einer Darlehensvariante.

Unter Projekte 2007-2013 können Sie einsehen, welche Projekte umgesetzt, in der Umsetzung oder in konkreter Planung sind.

Sie haben Fragen Ideen, Projektvorschläge ?

Dann wenden Sie sich an das Regionalmanagement der Region Lahn-Dill-Bergland:

Marion Klein
Geschäftsstelle Lahn-Dill-Bergland
Herborner Straße 1
35080 Bad Endbach
Telefon: 02776 8 01 17
Fax: 02776 1042
E-Mail: Lahn-Dill-Bergland


Oder je nach Ihrem Wohnort an folgende Kontaktpersonen:

Landkreis Marburg-Biedenkopf:

Ulrich Buddemeier
Fachdienst Regionalentwicklung und Dorferneuerung
Hermann-Jacobsohn-Weg 1
35039 Marburg
Telefon: 06421/405-6134
Fax: 06421/405-1509
E-Mail: Ulrich Buddemeier

Lahn-Dill-Kreis:

Gudrun Müller-Mollenhauer
Amt Ländlicher Raum
Georg-Friedrich-Händel-Straße 5
Gebäude B 2
35578 Wetzlar
Telefon: 06441 407 1796
Fax: 06441 407 1176
Email: Gudrun Müller-Mollenhauer



Achtung!!
Wichtig ist, dass ein Projekt nicht vor der Bewilligung begonnen werden darf !

Zur ersten Orientierung können Sie hier einen Förderantrag herunterladen. Je nach Bedarf und Organisationsform gehören weitere Anlagen dazu, die aber im Falle der Antragstellung in Zusammenarbeit mit den Förderbehörden ausgearbeitet werden.

 
Projektbeschreibungs- und Bewertungsbogen, der von der Region erstellt wird und Bestandteil des Förderverfahrens ist.

Zum Projektauswahlverfahren wurden seitens der EU und des Landes Hessen neue Vorgaben gemacht, die im Rahmen einer Sitzung des Entscheidungsgremiums der Regionen verabschiedet wurden. Sie betreffen die Transparenz der Projektauswahl, die Sicherstellung der mindestens 50%-gen Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner an jeder einzelnen Auswahlentscheidung, sowie die Vermeidung von Interessenkonflikten im Auswahlverfahren. Auf dieser Basis werden die Projektvorschläge beurteilt.