Von unterschiedlichen Reliefstrukturen und tief eingeschnittenen Tälern gekennzeichnet, grenzt das Lahn-Dill-Bergland im Südwesten an das Rheinische Schiefergebirge.
Das Lahn-Dill-Gebiet gehört zum „Hessischen Synklinorium", eine Art großräumige Einbuchtung, die durch Faltung und Überschiebung der Erdschichten im Paläozoikum und dadurch hervorgerufene Hebungen, Bruchlinien und Verwerfungen entstand. Die zahlreichen Störungszonen sind u. a. Ursache für die außergewöhnlich große Vielzahl an Erzen und Mineralien, die in der Region zu finden sind. Der Geopark Westerwald-Taunus-Lahn, der zum Teil im Lahn-Dill-Bergland liegt, lässt die 2 500 Jahre alte geologische Geschichte der Region wieder aufleben – erkunden auch Sie die Überreste des früheren Eisenerzbergbaus und der Eisenerzverhüttung.