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Regionalförderung über LEADER


In der aktuellen Förderperiode verfügen wir über ein Förderkontingent von 2,24 Mio. € für Projekte, die unserer Entwicklungsstrategie 2014-2020 entsprechen.

Wenn Sie eine Projektidee haben und über eine mögliche Förderung beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an unser Regionalmanagement. Bitte beachten Sie dabei, die nachfolgenden Termine.

Weitere Infos und Projektberatung erhalten Sie bei:

Region Lahn-Dill-Bergland e.V.
Marion Klein (Regionalmanagerin)
Herborner Straße 1
35080 Bad Endbach
Telefon: 0 27 76 8 01 17
Mobil: 0152 53 43 12 20
Fax: 0 27 76  8 01 14
E-Mail: m.klein@lahn-dill-bergland.de

Es können Projekte gefördert werden, die den Zielen unseres Regionalen Entwicklungskonzeptes 2014-2020 entsprechen und förderfähig gemäß der hessischen Richtlinien sind.

Achtung!!
Wichtig ist, dass ein Projekt nicht vor der Bewilligung begonnen werden darf !

   


LEADER - (frz. Liaison entre actions de développement de l'économie rurale, dt. Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Lokale Aktionsgruppen erarbeiten mit den Akteuren vor Ort maßgeschneiderte Entwicklungskonzepte für ihre Region. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen. Finanziert wird das Programm aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER). Konkretisiert wird dieser Politikansatz durch die Förderprogramme in den Mitgliedsländern im Einklang mit den EU-Förderbestimmungen. Die Arbeit der hessischen Regionalforen und die von den regionalforen unterstützten Projekte werden maßgeblich über LEADER finanziert.

LEADER ist eine Methode mit folgenden Ansätzen:

  • Bottom-up-Ansatz (von unten): Die Menschen vor Ort  sind direkt oder über ein lokales Gremium, ein Regionalforum oder lokale Aktionsgruppe (LAG) beteiligt und eingebunden. LAG’s bestehen zu mind. 50% aus Wirtschafts- und Sozialpartnern (NGO’s) und werden von einem Regionalmanagement begleitet.
  • Gebietsbezogener Ansatz: Die Entwicklung und Förderung erfolgt in definierten, gebildeten und anerkannten Regionen – LEADER- und HELER-Regionen.
  • Regionales Entwicklungskonzept: Die Entwicklung der Region basiert auf einem gemeinsam mit Bewohnern und Akteuren entwickelten Regionalen Entwicklungskonzept.
  • Vernetzung, Innovation und Kooperation spielen bei LEADER eine wesentliche Rolle
  • Förderung: LEADER fördert  nicht die Regionen, sondern Projekte in den Regionen.

Förderschwerpunkte von LEADER sind:

·         Existenzgründungen

·         Erhalt der Kulturlandschaft

·         Landtourismus und touristische Infrastruktur

·         Landschafts- und Kultureinrichtungen

·         Versorgungseinrichtungen

·         Unternehmenskooperationen

·         Marketing- und Kommunikationskonzepte

·         Schulungen ehrenamtlicher und leitender Akteure

·         Öffentlichkeitsarbeit, Studien



Die Entscheidung, ob ein Projekt förderwürdig im Sinne des Regionalen Entwicklungskonzeptes ist, obliegt dem Entscheidungsgremium der Region Lahn-Dill-Bergland. Zum Projektauswahlverfahren wurden seitens der EU und des Landes Hessen Vorgaben gemacht. Sie betreffen die Transparenz der Projektauswahl, die Sicherstellung der mindestens 50 prozentigen Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner an jeder einzelnen Auswahlentscheidung, sowie die Vermeidung von Interessenkonflikten im Auswahlverfahren. Auf dieser Basis werden die Projektvorschläge beurteilt.
Das Entscheidungsgremium der Region, der geschäftsführende Vorstand, tagt regelmäßig, um Projektanfragen zu beraten und darüber zu entscheiden. Grundlage für die Entscheidung ist das Regionale Entwicklungskonzept 2014-2020. Ein Projektbewertungsbogen dokumentiert, welche Ziele des Regionalen Entwicklungskonzeptes bei der Umsetzung des Projektes bedient werden.
Das Regionalmanagement der Region berät die Projektträger und prüft, ob das geplante Projekt in die regionale Strategie passt. Über das Regionalmanagement erfolgt eine Abstimmung mit den Fachbehörden für den ländlichen Raum der beiden Landkreise, die für die Projektbewilligung zuständig sind.  

Wenn Sie ein Förderprojekt planen, können Sie sich hier unsere Infomappe downloaden, die Ihnen einen Überblick über das Förderverfahren gibt. Unser Projektbewertungsbogen zeigt Ihnen, wie wir Ihr Projekt in einen Bezug zu unserem Regionalen Entwicklungskonzept und den dort formulierten Zielen setzen und bewerten. Unser Regionalmanagement steht Ihnen für weitere Informationen selbstverständlich zur Verfügung.


Im ersten Jahr der neuen Förderperiode konnten bereits in allen Handlungsfeldern Projekte befürwortet werden. Einge Projekte sind bereits umgesetzt, andere in der Umsetzungsphase.
Die Projekte können Sie sich hier anschauen.

Projekte 2015

Handlungsfeld 1 Leben&Arbeiten: 6 Projekte mit einem Zuschussvolumen von 224.954,-- €
Handlungsfeld 2 Klimaschutz: 3 Projekte mit einem Fördervolumen von 37.448,-- €
Handlungsfeld 3 Naturpark: 1 Projekt mit einem Fördervolumen von 27.408,-- €
Handlungsfeld 4 Freizeit&Tourismus: 3 Projekte mit einem Fördervolumen von 88.884,-- €

 


Der geschäftsführende Vorstand ist das LEADER-Entscheidungsgremium der LAG und setzt sich wie folgt zusammen:

Öffentlicher Sektor:
Ralph Venohr (BGM Bischoffen)
Michael Lotz (BGM Dillenburg)
Thomas Beck (BGM Angelburg)

Wirtschaft- und Sozialpartner:
Saskia Kuhl (IHK)
Erwin Koch (Landwirt)
Rolf Koch (Unternehmer)
Hermann Steubing (Privatperson)